Wir Piraten wollen zurück in den Grazer Gemeinderat! – Unser Kandidat Peter im Porträt

In den Kleine Zeitung wurde heute unsere Liste und unser Kandidat für die Gemeinderatswahl am 28. Juni 2026 vorgestellt. Da der ausführliche Online-Artikel leider hinter einer Paywall 🔒 versteckt ist – und wir bekanntlich für freie Informationen stehen –, haben wir die wichtigsten Zitate und Forderungen hier für euch zusammengefasst!

Wir waren von 2012 bis 2017 bereits im Grazer Gemeinderat vertreten und haben dort Themen wie Livestreams aus dem Rathaus und das Bürger:innenbudget vorangetrieben. Auch nach der letzten Wahl sind wir immer aktiv geblieben – ob in unserem Parteilokal „Bay 36“, mit unserem Lastenrad-Verleih oder bei Demos auf der Straße. Jetzt ist es an der Zeit für ein Comeback.

Unser Kandidat Peter Grassberger bringt das Wahlziel auf den Punkt:

„Wir streben ein Mandat an, besser natürlich zwei, um nicht alleine arbeiten zu müssen.“

Office kündigen, Kultur retten!

Als Programmierer und Softwareentwickler liegt Peter natürlich die digitale Infrastruktur unserer Stadt besonders am Herzen. Sein zentrales Thema: Die teure und gefährliche Abhängigkeit der Stadtverwaltung von proprietärer Software und US-Konzernen wie Microsoft.

Wir Piraten haben nachgefragt und die Zahlen sprechen für sich:

„Unsere Anfrage hat ergeben, dass die Stadt jährlich mehr als 2,5 Millionen Euro für Lizenzen an Microsoft zahlt – und das allein für Betriebssysteme.“

Graz hat durch die Linuxtage und eine starke lokale Tech-Szene enorm viel Open-Source-Kompetenz. Wir fordern den Ausstieg aus teuren Lizenzmodellen. Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Sicherheit und Datenhoheit, die „selbst bei europäischen Servern nicht garantiert ist“.

Unser Vorschlag für die eingesparten Millionen ist so simpel wie plakativ: „Office kündigen, Kultur retten!“ Das Geld soll direkt der Grazer Kulturszene zugutekommen.

Freifahrt und Freiräume

Neben der Digitalisierung setzen wir uns massiv für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs ein. Wir fordern Nachtbusse, die wirklich die ganze Nacht durchfahren. Unsere Maximalforderung bleibt weiterhin der kostenlose öffentliche Verkehr in Graz, den man beispielsweise über eine City-Maut finanzieren könnte.

Unter dem Motto „Mehr Freiraum – weniger Verbote“ kämpfen wir außerdem für:

  • Konsumfreie öffentliche Räume für Jugendliche
  • Echte Mitbestimmung bei der Stadtgestaltung
  • Zukunftsfähige Umwelt- und Energiethemen

Am Ende geht es uns darum, Politik für die Menschen zu machen. Oder wie Peter es im Interview abschließend treffend formuliert:

„Mir ist wichtig, dass meine Arbeit sinnvoll und wertvoll ist.“

Am 28. Juni habt ihr die Wahl. Wenn ihr wollt, dass diese Themen im Grazer Rathaus wieder eine laute Stimme bekommen: Wählt die Piratenpartei! 🏴‍☠️